Mit dem Bundesförderprogramm "Lokales Kapital für soziale Zwecke" sollten soziale und beschäftigungswirksame Potenziale vor Ort aktiviert werden, die durch zentrale Programme wie die Regelförderung des Europäischen Sozialfonds nicht erreicht werden. Mit Kleinförderungen von bis zu 10.000,00 € wurden lokale Initiativen angeregt und unterstützt. Die Mittel mussten nicht kofinanziert werden. Die Steuerung des Programms "Lokales Kapital für soziale Zwecke" erfolgte durch die Regiestelle LOS, bestehend aus der Stiftung SPI Berlin und gsub mbH, die Umsetzung erfolgt dezentral durch Lokale Koordinierungsstellen vor Ort.
Zielgruppe des Förderprogramms waren die Menschen, die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen oder in unmittelbarem Kontakt (Altersstufe ca. 14 – 65 Jahre) dazu sind. Es wurden Initiativen mit folgenden Schwerpunkten gefördert: Integration von Immigranten auf dem Arbeitsmarkt, Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus, Integration benachteiligter Jugendlicher, Förderung des Ehrenamtes, Frauenprojekten sowie älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Die geförderten Mikroprojekte mussten immer einen Bezug zum Arbeitsmarkt haben.